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Liveticker Ukraine-Krieg: Mehrere Agenten ukrainischer Geheimdienste festgenommen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Mehrere Agenten ukrainischer Geheimdienste festgenommenQuelle: Sputnik © Dmitri Makejew
  • 6.05.2026 13:06 Uhr

    13:06 Uhr

    Präsident Gustavo Petro: Tausende kolumbianische Söldner in der Ukraine "sterben umsonst"

    Kiew rekrutiert massiv Söldner aus Kolumbien, um den Personalmangel an der Front auszugleichen. In ukrainischen Medien ist von 7.000 Kämpfern aus dem lateinamerikanischen Land die Rede, die sich bislang an den Kämpfen beteiligt haben. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro bezeichnete sie nun als "Kanonenfutter".

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  • 12:29 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet Tote und Verletzte binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 24 Orte in sieben Bezirken angegriffen. Infolge der Drohnenangriffe kamen zwei Zivilisten ums Leben, sechs weitere benötigten medizinische Hilfe. 

    Zu Schaden kamen drei Mehrfamilienhäuser, neun Privathäuser, vier Geschäfte, zwei soziale Einrichtungen, zwei Infrastrukturobjekte, ein Verwaltungsgebäude, ein Lager sowie 69 Fahrzeuge.

  • 11:48 Uhr

    FSB nimmt mehrere Agenten ukrainischer Geheimdienste fest

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat fünf Personen festgenommen, die mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet haben sollen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mit.

    Vier Russen und ein Ausländer seien in den Städten Ischewsk, Barnaul, Blagoweschtschensk und Astrachan festgenommen worden. Alle fünf Agenten sollen die Daten über russische Objekte für ukrainische Sabotageakte gesammelt haben. Im Auftrag der ukrainischen Seite sollen die Festgenommenen Informationen über Anlagen des militärisch-industriellen Komplexes und Transportinfrastruktur sowie über russische Militärangehörige, die an der Sonderoperation teilnehmen, gesammelt haben. Die Behörde fügte hinzu, dass ihre Aktivitäten über den Messenger-Dienst Telegram koordiniert worden seien.

    Ferner haben die FSB-Mitarbeiter zwei russische Staatsbürger identifiziert und festgenommen, die ukrainische Angriffe auf Treibstoff- und Energieanlagen mit Drohnen und Raketensystemen sowie den Terroranschlag auf die Krimbrücke in sozialen Medien und der Messenger-App Telegram gerechtfertigt haben sollen. Darüber hinaus hätten diese Personen zu Sabotageakten und Terroranschlägen auf russische Objekte der Transportinfrastruktur aufgerufen, so die Behörde.

  • 11:24 Uhr

    Zahl der Opfer bei Drohnenangriff auf Tscheboksary auf 37 gestiegen

    Wie das Gesundheitsministerium der russischen Republik Tschuwaschien am Morgen mitteilte, ist die Zahl der Opfer bei dem ukrainischen Drohnenangriff vom 5. Mai auf die Stadt Tscheboksary auf 37 gestiegen: 35 Menschen erlitten Verletzungen und zwei kamen ums Leben. Auf Telegram schrieb die Behörde:

    "Elf Personen befinden sich weiterhin in medizinischen Einrichtungen der Republik, drei von ihnen in ernstem Zustand."

    Weitere Verletzte werden ambulant behandelt, so die Behörde.

  • 10:46 Uhr

    Gebiet Kursk: Fast 80 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 54 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 5. Mai bis 9:00 Uhr am 6. Mai wurden insgesamt 79 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Dreimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Infolge der Angriffe auf die Stadt Lgow erlitten zwei Männer Verletzungen. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

    Zu Schaden kamen zwei Fahrzeuge, eine Tankstelle und zwei Privathäuser. 

  • 10:07 Uhr

    Leichen von Zivilisten, getötet von ukrainischen Kämpfern, in Konstantinowka gefunden

    Russische Militärangehörige finden in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk regelmäßig Leichen von Zivilisten, die von ukrainischen Streitkräften ermordet wurden, wie der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS mitteilte.

    Sowohl in der Umgebung von Konstantinowka als auch in der Stadt selbst finde Russlands Militär Leichen von zivilen Einwohnern, die "eindeutig Folter und anderen Misshandlungen durch ukrainische Kämpfer ausgesetzt waren", so Marotschko. 

    "Es gibt charakteristische Anzeichen eines gewaltsamen Todes. Und ich möchte gleich betonen: Das sind keine Einzelfälle."

  • 09:35 Uhr

    Sacharowa: Moskau bereit für produktive Verhandlungen über die Ukraine

    Russland sei bereit für Verhandlungen über die Ukraine, die zu Ergebnissen führen würden, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in einem Interview mit RIA Nowosti.

    "Natürlich sind wir, wie die russische Führung stets betont hat, offen für einen Verhandlungsprozess und für Kontakte, die zu einem konkreten Ergebnis führen werden."

    Sacharowa merkte an, dass die für den Dialog mit Kiew zuständigen US-Unterhändler sich derzeit mit dem Konflikt im Nahen Osten beschäftigten. 

    Die Diplomatin betonte, dass die russische Seite den Verhandlungsprozess, Kontakte und Treffen, "die auf das von uns angestrebte Ergebnis abzielen", nicht aufgegeben habe.

  • 08:57 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht Dutzende ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 53 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 21:00 Uhr am 5. Mai und 07:00 Uhr am 6. Mai über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, der Region Moskau, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:11 Uhr

    Gruppen ukrainischer Saboteure in Konstantinowka eliminiert

    Kämpfer des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben zwei Gruppen ukrainischer Saboteure in der Stadt Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) vernichtet. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die russische Behörde.

    Wie es heißt, haben die FSB-Kämpfer ukrainische Baba-Jaga-Drohnen, mit denen ukrainische Drohnenpiloten Sabotagegruppen mit Nachschub und Munition versorgt haben, aufgespürt. Nachdem sie die Flugrouten der ukrainischen Drohnen verfolgt hatten, wurden zwei Sabotagegruppen der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt. 

    Darüber hinaus wurden eine Drohnenleitstelle und ein Munitionslager der ukrainischen Armee getroffen.

  • 07:32 Uhr

    Mehrere Tote bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Krim

    Nach Angaben von Sergei Aksjonow, dem Gouverneur der Republik Krim, wurden fünf Zivilisten infolge einer ukrainischen Attacke auf die Stadt Dschankoi getötet. Auf Telegram schrieb Aksjonow:

    "Leider gab es Opfer unter der Zivilbevölkerung bei einem gegnerischen Drohnenangriff auf Dschankoi – fünf Menschen kamen ums Leben. Ich spreche ihren Familien und Freunden mein tiefstes Beileid aus. Die Behörden werden jede notwendige Hilfe und Unterstützung leisten. Die zuständigen Einsatzkräfte sind vor Ort."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.