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China: Dutzende Tote nach Explosion in Kohlemine

Nach einer Gasexplosion in einem Kohlebergwerk in der nordchinesischen Provinz Shanxi sind laut Staatsmedien mindestens 82 Menschen ums Leben gekommen. Neun weitere Bergleute werden noch vermisst. Staatschef Xi Jinping ordnete eine umfassende Rettungsaktion an.

Am Freitagabend (Ortszeit) hat sich in einem Bergwerk im Landkreis Qinyuan in Nordchina ein Unglück ereignet. Darüber berichtet die chinesische staatliche Agentur Xinhua. Infolge der Gasexplosion sind demnach 82 Menschen ums Leben gekommen ‒ neun weitere werden vermisst. Rund 755 Rettungskräfte und medizinisches Personal sind vor Ort im Einsatz.

Wie es heißt, wurden insgesamt 123 Menschen in Krankenhäuser eingeliefert. Zwei Betroffene sollen sich in kritischem und zwei weitere in ernstem Zustand befinden. Rund 33 Personen konnten bereits entlassen werden.

Die Ursache des Grubenunglücks ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an. Einem früheren Bericht von Xinhua zufolge hätten die Kohlenmonoxidwerte in der Mine "Grenzwerte überschritten".

Die Provinz Shanxi gilt als eines der Zentren der chinesischen Kohleindustrie. Auch wenn China in den letzten Jahren verstärkt auf erneuerbare Energien setzt, deckt Kohle nach wie vor etwas mehr als die Hälfte des Gesamtenergieverbrauchs des Landes.

Chinas Staatschef Xi Jinping ordnete am Samstag eine umfassende Rettungsaktion für die Vermissten und die Behandlung der Verletzten an. Außerdem forderte der Spitzenpolitiker eine gründliche Untersuchung der Ursache des Unglücks. Medienberichten zufolge wurden mehrere Verantwortliche der Mine festgenommen.

Russlands Präsident Wladimir Putin sprach Xi sein Beileid zu der Tragödie aus.

Im Jahr 2021 erklärte Peking, den Kohleverbrauch bis 2025 "streng zu begrenzen" und ihn im Rahmen der Klimaneutralität bis 2060 schrittweise abzuschaffen.

Im Juni 2025 sank der Anteil der Kohle an der Stromerzeugung auf einen historischen Tiefstand von 51 Prozent, da China den Einsatz von Wind-, Solar- und Kernenergie rasant erhöht hat.

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