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Nigerias Ex-Minister: "Russland hat als einziges Land erfolgreich gegen Dschihadisten gekämpft"

Der ehemalige Kultur- und Tourismusminister sowie auch ehemaliger Luftfahrtminister Nigerias, Femi Fani-Kayode, hat zu Ostern in einem Interview Russlands Kampf gegen den Dschichadismus gelobt. Er bezog sich dabei auf Syrien und Zentralafrika.

Der ehemalige Kultur- und Tourismusminister sowie auch ehemaliger Luftfahrtminister Nigerias, Femi Fani-Kayode, hat zu Ostern in einem Interview mit "Arise News" über die nigerianischen Beziehungen zum Westen und zu Russland gesprochen.

Er gab an, dass er Russland und Präsident Wladimir Putin bewundern würde und dass er spätestens seit dem Krieg in Syrien ein großer Unterstützer sei. Russland habe die säkulare Regierung Baschar al-Assads gegen die dschihadistisch-islamistische Miliz IS unterstützt. Nur deswegen habe sich die syrische Regierung gegen die Terrorgruppe durchsetzen können.

Der ehemalige Minister sprach auch über die Erfahrung Nigerias mit solchen Terrorgruppen:

"Während des Höhepunkts des Krieges gegen Boko Haram sagte uns die amerikanische Regierung, dass sie uns keine Waffen für unseren Kampf gegen Boko Haram verkaufen würde. Zu dieser Zeit hatte Boko Haram bereits die Hälfte des Nordostens von Nigeria eingenommen (…) Sie gingen sogar so weit zu sagen, dass kein anderes Land, das mit ihnen verbunden war, uns Waffen verkaufen sollte."

Er fügte hinzu, dass die USA erst seit dem Jahr 2014 Boko Haram als Terrororganisation einstuften, obwohl diese bereits seit 2009 das nigerianische Volk ermordet hätte.

"Wer steckt hinter Boko Haram? Wer finanziert Boko Haram? Wer hat Al-Qaida gegründet? Wer hat ISIS gegründet? Wer hat all diese dschihadistischen Organisationen geschaffen?", fragte Fani-Kayode.

"Der Westen!", antwortete der Moderator.

"Unsere ehemaligen Kolonialherren haben uns meiner Meinung nach völlig verraten (…) Es ist an der Zeit, dass wir anfangen, andere Völker zu suchen, die bereit sind, uns zu helfen, den Feind zu bekämpfen und Nigeria wieder dahin zu bringen, wo es hingehört (…) Russland und die Sowjetunion haben sich immer gegen die Unterdrücker in Afrika gestellt", so Fani-Kayode.

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