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Rheinmetall-Chef: "Wir müssen unsere Produktionskapazitäten in Europa ausweiten"

Im Rahmen eines Pressebesuchs zur Grundsteinlegung der neuen Pulverfabrik im bayerischen Aschau am Inn hat Rheinmetall-Chef Armin Papperger am Mittwoch die Perspektiven der europäischen Rüstungsindustrie aufgezeigt.

So erklärte Papperger, dass "die Lagerbestände in Amerika nur bei etwa 20 bis 30 Prozent liegen und sie für ihren eigenen Bedarf produzieren müssen", statt Europa zu beliefern wie bisher. Die USA bauen ihre Produktionskapazitäten aus, und Europa müsse sie ebenfalls ausbauen, so der deutsche Manager.

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie zeigte sich zuversichtlich, dass "wir in den nächsten zehn Jahren hier [in Europa] viel zu tun und viel zu produzieren haben werden".

An diesem für die deutsche Rüstungsproduktion historischen Standort entsteht durch eine Großinvestition von Rheinmetall eine der modernsten und kapazitätsstärksten Produktionsstätten für Pulver und Treibladungen in ganz Europa.

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